Über teamvergleich.de

teamvergleich.de ist eine Webseite, die es Fußballfans und Sportjournalisten leichter macht, Vergleiche zwischen Bundesligavereinen zu ziehen. Die visualisierten Mannschaftsstatistiken sind auf diversen Portalen in vielfältiger Weise zu finden, leider fehlt dem zahlen-affinen Fan aber oft der Überblick.

Die Gründe? Fast immer sind diese Statistiken über mehrere Seiten verteilt. Zwischen diesen einzelnen Seiten zu navigieren – um beispielsweise den Stammverein mit dem Gegner der nächsten Runde zu vergleichen – ist zeit- und nervenraubend. Ein weiterer Grund: die Statistiken sind zum großen Teil nur in Tabellenform vorhanden.

Das Ziel von teamvergleich.de ist, Mannschaftsstatistiken auf einen Blick sichtbar und vergleichbar zu machen. Das Zauberwort heißt Datenvisualisierung.

Der Schlüssel: Datenvisualisierung

Datenvisualisierung ist die graphische Darstellung (Kodierung) von meist komplexen Daten. Aber eine Ligatabelle ist nicht komplex, oder? Warum also trotzdem Daten visualisieren? Ganz einfach. Der Sehsinn ist der mächtigste der menschlichen Sinne. Rund 70% der Sinneszellen im Körper sind dem Sehsinn zugeordnet. Eine besondere Fähigkeit dabei ist, dass gewisse visuelle Merkmale wie Linienlänge (Stickwort Balkendiagramm) – die so-genannten pre-attentive attributes – im Sehapparat parallel statt sequentiell verarbeitet werden können. Kurz gesagt, weiß man um diese Merkmale Bescheid und setzt sie richtig ein, wird die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme enorm gesteigert. D.h. mit visualisierten Daten können wir uns viel schneller eine Überblick verschaffen als mit Tabellen.

Für Skeptiker, hier ein kleines Experiment aus der Datenvisualisierungslehre:

Mit ziemlicher Sicherheit ist dir das Zählen beim zweiten Mal um einiges leichter gefallen. Der Farbton ist eines dieser pre-attentive attributes, wovon es noch etwa 20 weitere gibt.

Das heißt, wir sollen in Zukunft auf unsere gewohnte Tabelle verzichten?

Nein. Auch eine Tabelle kann zu den Werkzeugen der Datenvisualisierung gezählt werden. Allerdings ist es die Kunst, die jeweils richtigen graphischen Mittel für den vorliegenden Datenbestand einzusetzen. Da sich diese Prinzipien nicht nur auf Sportdaten, sondern ganz generell zum Beispiel auch auf Unternehmensdaten anwenden lassen, hier ein kleiner Exkurs, in welchen Fällen man Tabellen oder besser Graphen und Diagramme verwendet.

Tabellen soll man verwenden, wenn...

Graphen und Diagramme soll man verwenden, wenn...

Zusammengefasst: ein Überblick bekommt man über Diagramme. Wenn es an die Analyse geht, dann kommen Tabellen ins Spiel.

Anwendungsgebiete der Datenvisualisierung im Sportbereich

Aus anderen Sportarten (Basketball, Baseball) drängt der Faktor Statistik und Datenanalyse immer mehr in die europäischen Fußballligen. Es gibt eine Reihe von Daten-Providern wie Opta, die Matchdaten bis ins feinste Detail (z.B. Anzahl Sprints, Passgeschwindigkeit oder Passwinkel) anbieten. Jedes Fußballstadion in Deutschland ist mit einem Tracking-System ausgestattet.

Zeitgewinn bei Spielanalyse

Die heutzutage zur Verfügung gestellten Daten erlauben es, ein genaueres und objektiveres Bild von vergangen Partien und Spielzeiten (z.B. zur Gegneranalyse) zu erlangen. Das aber nur unter der Voraussetzung, mit diesen Datenunmengen auch richtig umgehen zu können. Um die vorhandene Komplexität von Spieldaten für Trainer, Betreuer, Analysten und letztlich auch Spieler überhaupt begreiflich zu machen, ist der adäquate Einsatz von Datenvisualisierung ein Schlüssel zum Erfolg.

Objektivierung der Spielerbewertung

Selbige Daten erlauben auch die objektivere und genauere Bewertung von einzelnen Spielern. Das österreichische Fußballportal abseits.at setzt unter anderem sogenannte Radargrafiken ein, um Spieler verschiedener Positionen zu vergleichen und zu bewerten.

Radargrafik Andreas Gruber Sk Sturm auf abseits.at

Quelle: abseits.at

Datenquellen

Die Daten stammen von

Eingesetzte Technologie

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